Huberths Welt


Steckbrief


Familienalbum



Geboren: 1972 in Freiburg

Ausbildung: Versicherungsfachmann (1997), Zeitungsvolontariat (2000/2001), zwischenzeitlich das eine oder andere begonnene und abgebrochene Studium

Beruf: Redakteur bei der Pforzheimer Zeitung (seit 2001), Leiter des Newsdesk der Pforzheimer Zeitung (seit 2010)

Kolumne: Huberths Welt (von 2003 bis 2010)

Auszeichnungen: Sonderpreis des Konrad-Adenauer-Lokaljournalistenpreises (2003) für die Satireserie "Das Knauserteam"

Familie: Verheiratet, eine Stieftochter ein Hund und zwei Katzen 

Hobbys: Leidgeprüfter Fan des SC Freiburg, viel zu selten joggen, Krafttraining für den Rücken, essen 

 

 

So geht das also: Ein Leben in ein paar Zeilen. Etwas vielschichtiger als dieser kleine Steckbrief war es natürlich schon. Doch machen wir uns nichts vor, für so eine Autorenseite zählen nicht die Hobbys, sondern das, was mich mit dem geschriebenen Wort verbindet. Davon will ich nun erzählen. Aber Achtung: Das wird wortreich und selbstbeweihräuchernd. Soll keiner sagen, ich hätte ihn nicht gewarnt.

 

Mein Berufsleben habe ich – abgesehen von ein paar verkauften Versicherungen in grauer Vorzeit – im Journalismus verbracht. Erst bei einem kleinen Monatsmagazin, das ich mit Freunden auf die Beine gestellt habe, und in dem wir uns selbst beibrachten, relevante Themen eines südbadischen Landkreises spannend aufzubereiten. Dann während meines Volontariats in einer schwäbisch-pietistischen Kleinstadt, deren Bewohner so freundlich wie gottesfürchtig waren. Schließlich landete ich als Redakteur in Pforzheim, einer kleinen Großstadt an der badisch-württembergischen Grenze. Zunächst in einer Außenredaktion, dann in der zentralen Stadtredaktion, nach einigen Jahren übernahm ich die Leitung des Wochenendmagazins und entwickelte und betreute nebenbei ein vierteljährlich erscheinendes Freizeitmagazin. In dieser Zeit schrieb ich sieben Jahre lang eine wöchentliche Kolumne aus meinem Leben, die in groben Zügen zwar der Wahrheit entsprach, sich aber auch jede Menge dichterische Freiheit nahm. Keine Kurzgeschichten, sondern Kürzestgeschichten sozusagen. Schließlich übernahm ich die Leitung des redaktionellen Newsdesk. Das heißt, ich bin bis heute für die Nachrichtenseiten der Pforzheimer Zeitung zuständig, insbesondere für die Titelseite, die Politik und die Hintergrundseite Drei.

 

Warum ich das erzähle? Weil ich erstens gern von meinem Lieblingsthema – also von mir – rede. Und weil ich zweitens froh bin, meinen Lebensunterhalt mit Wörtern zu verdienen. Mal mit ernsthaften Leitartikeln, mal mit witzigen Kolumnen, mal mit spannenden Hintergrundgeschichten.

 

Der Weg zum Buchautor ist in einer solchen Situation nicht mehr allzu weit. Die meisten Journalisten sind davon überzeugt, brillant schreiben zu können. Und weil hundertzwanzig Zeilen à fünfunddreißig Anschlägen die eigene Fabulierfreude nur mäßig befriedigen, gibt es etliche Buchautoren unter den Journalisten. Nun also auch mich.

 

Versucht habe ich es in der Vergangenheit schon oft. Mindestens zwei Dutzend Romane habe ich begonnen –aber keinen zu Ende gebracht. Damit dürfte es mir ähnlich ergangenen sein, wie Hunderttausenden anderen potenziellen Autoren auch. Er stimmt eben doch, der alte Leitsatz, wonach es zwar leicht ist, einen Roman anzufangen. Aber unsagbar schwierig, einen zu einem vernünftigen Ende zu bringen. 

 

Besser wurde es erst, als Leo in mein Leben trat, dieser Lulatsch von einem Privatdetektiv. Plötzlich schrieben sich die hoffentlich unterhaltsamen   Kriminalgeschichten wie von selbst. Mit Leo, mit Samson (der natürlich nur zufällig so heißt wie unser eigener Hund), mit Luigi (der ebenfalls nur zufällig so heißt wie unser erster Kater, der 2013 nach einer Kollision mit einem Auto starb, in meinen Büchern aber weiterlebt), mit Marie, Johann und wie sie alle heißen

 

Ideen für weitere heitere Krimis habe ich zuhauf. Ich muss nur noch die Zeit finden, sie zu schreiben. Aber der nächste Urlaub kommt bestimmt.

   

Samson in seiner ganzen wuscheligen Pracht. Kein Wolfshund, aber ein Elo. Auch nicht schlecht.

Luigi, Samsons bester Kumpel und ein kleiner Bruchpilot, der leider viel zu früh wieder von uns gehen musste. Von Samson und Luigi gibt's auch ein Video.

Flockerl (in Weiß) und Baby, Luigis brüderliche Nachfolger, die wieder Fröhlichkeit in unser Haus brachten.